Archiv der Kategorie: Software Notfall

Boot Camp Partition über Time Machine sichern? Geht das?

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Windows zählt ja nicht gerade zu Apple’s Lieblingssoftware. Zwar wird es erstaunlicherweise auf dem Mac seit der Umstellung auf Intel-Prozessoren erduldet, dennoch aber z. T. stiefmütterlich behandelt. Eine Sicherung der Boot Camp Installation über das Time Machine Backup sieht Apple in Ihrem Betriebssystem nicht vor.

Wer dennoch eine Sicherung erstellen möchte hat hierbei eine ganz einfache und praktische Möglichkeit. Das Tool nennt sich „Winclone“ ist kostenpflichtig aber eigenet sich hervorragend um die Windows Partition auf dem Mac zu sichern.

Wer auf leistungshungrige Applikationen wie Spiele, Grafik, CAD-Anwendungen verzichten kann und Windows nur für einfach Programme (Ausschreibungssoftware, Datenbank, usw.) benötigt dem sei „Parallels Desktop for Mac„, eine leistungsfähige Virtualisierungssoftware für Windows empfohlen. Diese läuft unter MacOSX und hierfür ist auch kein Neustart des System bzw. feste Auswahl vor dem Start des Rechners von Nöten.

Kleiner Leitfaden für den Kauf eines Mac Pro

Apple ist ja immer konsequent was Design und Lebenszyklus der Produkte angeht. Lange Zeit dominierte das PowerMac G5 Design (manchmal auch liebevoll die „Käsereibe“ genannt) selbst nach dem Prozessorwandel von PowerPC zu Intel weiter über den Mac Pro. Doch am 10. Juni 2013 stellten die Jungs aus Cupertino ein völlig neuen Typus des Mac Pro’s vor. Technisch als auch optisch etwas „anderes“ nicht nur im Vergleich zum Vorgänger sondern auch gegenüber anderen Plattformen. „Think Diffrent“ eben!

Argumente für:

  • Platzsparend.
  • „Mobiler“ als der Vorgänger.
  • Flashbasierend.
  • Arbeitsspeicher nachrüstbar.
  • Zwei Grafikchips standardmäßig verbaut.
  • Intelligentes Kühlsystem.
  • Bis zu drei 4K Monitore anschließbar.
  • Deutlich spürbare und sichtbare Performancesteigerung im Gegensatz zum Vorgängermodell.

Argumente gegen:

  • Sehr hohe Anschaffungskosten.
  • Nachrüstung einzelner Komponnenten (ausgenommen Arbeitsspeicher) nicht möglich.
  • Festplatte kann nicht erweitert werden (Bei vorherigen Modell konnte man das kinderleicht über die Schächte).
  • Mehr Kabelaufkommen da man jetzt zusätzliche Festplatten (RAID / Non-Raid) extern anschließen muss.
  • „Grafikkarte“ ist fest verbaut und kann nicht mehr ausgetauscht bzw. umgerüstet werden.

Nun für wen eignet sich denn dieser Rechner?

Diese Frage ist leicht beantwortet. In erster Linie natürlich die Poweruser! Hier bietet Apple eine Leistungsmaschine an welche zwar knuffig aussieht aber ordentlich etwas unter der Haube hat. Selbst für CAD Anwender (Bsp. Architektur) ist dieses Gerät ein wenig oversized. Empfehlen kann man es ganz klar für die Renderer, Grafiker, sont. Designer oder auch Entwickler von Software, Simulationen, Spielen, etc. eben die produktive Schiene. Als Consumer Gerät für bisschen surfen, Videos schauen und Texte verfassen viel zu schade. Auch der hohe Einstiegspreis von ca. 3000,00 € vom „kleinsten“ Modell angefangen schreckt sicherlich den ein oder anderen „Privatier“ ab. Wer das Kleingeld hat kann natürlich zuschlagen.

Versteckte Dateien und Ordner unter MacOSX anzeigen

Unter MacOSX gibt es auch wie bei Windows Ordner und Dateien die der normale Anwender nicht zu sehen bekommt. Aus Sicherheitsgründen werden diese (meist) Systemdateien ausgeblendet. Jedoch kann es vorkommen das man diese bearbeiten oder modifizieren muss. Durch einen Terminal befehl kann man diese einblenden und auch ausblenden.

  • Das Programm Terminal öffnen
  • Für das Einblenden einfach folgende Zeile eintippen oder reinkopieren: defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles 1
  • Jetzt die Zeile killall Finder eintippen um den Finder neuzustarten
  • Wieder ausblenden erfolgt mit folgender Zeile: defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles 0

Time Machine kann keine Backup’s machen?

Statt einem erfolgreichem und stressfreiem Backup bekommst du stattdessen immer diese nervige Meldung von Apple Time Machine : „Time Machine konnte das Backup nicht erstellen“, „Dieses Backup ist zu groß für das Backup-Volume“.

Außerdem hat man ja kaum Einstellungen um das zu steuern. Dennoch nicht verzweifeln. Überprüfe an deinem Rechner folgende Dinge:

  1. Wie groß ist deine Festplatte?
  2. Wieviele Daten sind in Benutzung und was ist an Speicher noch frei?
  3. Wie groß ist deine externe Time Machine Festplatte?

Beachte bitte folgende Dinge:

  • Deine Backupfestplatte sollte immer ca. 30 % mehr Kapazität habe als die gesamtgröße deiner vorhandenen Daten auf der Festplatte.
  • Kauf dir nach Möglichkeit immer eine größer Festplatte als du bei dir im Rechner verbaut hast.
  • Sollte in deinem Rechner mehrere Festplatten verbaut sein achte darauf diese in den Time Machine Einstellungen nicht mitgesichert werden, außer du möchtest es und hast genügend Speicher auf der Backupfestplatte.

 

Mac OS X 10.6, 10.7 Ordneralias aus der Finder-Seitenleiste entfernen

Um einen Ordner (respektive Verknüpfung) aus der Seitenleiste im Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) Finder zu entfernen hält man ganz einfach die CMD (ehem. Apfeltaste) gedrückt und zieht das Objekt einfach raus und lässt es verpuffen.

Unter Mac OS X ab 10.7 kann man einfach über den rechten Mausklick oder durch das halten der „CTRL“ Taste ein Kontexmenü öffnen und durch anwählen des Eintrags „Aus der Seitenleiste entfernen“ das nicht mehr benötigte Alias einfach löschen.

Kleiner Leitfaden für den Kauf eines MacBook Air’s 11″ oder 13″

Wozu überhaupt ein Air? 11 oder 13 Zoll?

Nun ein MacBook Air ist egal welcher Größe nach betrachtet ein richtig ästhetisches leichtes Produkt, bei dem man fast vergisst das dieses Gerät überhaupt ein Computer ist und mit der IT zu tun haben könnte …

Wem die Retina Geräte zu teuer und schwer sind, mobil unterwegs sein möchte und ein handliches Laptop sucht, dem sei das Air wärmstens emfohlen. Nun zu den Vorzügen des Air’s

+ sehr geringes Gewicht (Air 11″ 1,08Kg / Air 13″ 1,38Kg)+ angenehm flach
+ sehr lange Akkulaufzeit
+ sehr zu empfehlen für Leute die viel Unterwegs sind (Bsp. Bus, Bahn oder Flug)

– Leistung ist nicht direkt vergleichbar mit Retina oder Desktop Mac’s (iMac, MacMini, Mac Pro)- Bildschirmauflösung (sinnvolles Arbeiten in CAD oder Grafikanwendungen)
– Komponnenten sind nicht austauschbar, d.h. kein eigene Modifikation möglich
– Fehlendes DVD- / BluRay Laufwerk (für diejenigen die es benötigen)

Natürlich wurden hier jetzt nicht alle Punkte die gut und schlecht sind aufgelistet. Viel mehr soll es nur einige Dinge aufzeigen.

Wie auch bei den MacBook Pro 13″ oder 15″ Retina Geräten wird der maximale Arbeitsspeicher von anbeginn empfohlen da dieser im nachhinein nicht aufrüstbar ist! Selbiges gilt auch für die interne Festplatte bzw. der Flashspeicher. Hier lohnt sich der Invest 100 %.

Das MacBook Air ist nicht nur ein Prestigegerät zum angeben es eignet sich sowohl als ein Gerät für daheim als auch für die tägliche Arbeit. Es ist eben kein Powergerät dafür ein sehr guter Allrounder. Wenn man es vornehmlich universell nutzen möchte sei aufgrund des größeren Bildschirms und der Performance das MacBook Air 13″ in den Vordergrund zu stellen. Befindet sich der Nutzer eher viel auf Messen und muss viel kommunizieren, Präsentationen fertig erstellen dann kann man durch aus das 11″ in Erwägung ziehen.

MacOSX Mavericks (10.9) bootfähigen USB Stick erstellen.

Apple biete ja seit langem keine Installationsmedien mehr an, d.h. keine DVD`s oder Sticks. Der Hersteller geht davon aus das jeder überall und immer Internet zur Verfügung steht. Doch was passiert wenn man gerade nicht online ist? Einen Mac Notfall hat und das System neu überspielen möchte? Die Internetleitung streikt oder gar zu langsam ist?

Dann lies weiter und schau wie du dir einen eigenen USB Stick erstellen kannst.

Dafür benötigst du die OS X Mavericks Installationsdatei auf deinenm Rechner, einen handelsüblichen USB Stick (4GB) und etwas geduld.

  1. Suche die Mavericks Installationsdatei auf
  2. Klicke mit der rechten Maustaste und gehe auf „Paketinhalt zeigen“
  3. Doppelklick auf „Contents“
  4. Doppelklick auf „Shared Support“
  5. Doppelklick auf „InstallESD“
  6. Öffne das Programm „Terminal“ und gebe folgende Syntax ein: open /Volumes/OS\ X\ Install\ ESD/BaseSystem.dmg
  7. Öffne das Programm Festplattendienstprogramm
  8. Dort sollte im linken Feld das Volume „OS X Base System“ zu finden sein, hier bitte einmal anklicken.
  9. Wähle auf der rechten Seite den Reiter „Wiederherstellen“ aus.
  10. Bei Quelle sollte „OS X Base System“ stehen
  11. Bei Ziel, ziehst du mit gedrückter Maustaste deinen USB Stick rein und klickst anschließend auf den Button rechts „Wiederherstellen“.
  12. kurz warten und fertig!

Mac Pro geht an aber der Bildschirm bleibt schwarz?

Du schaltest deinen Mac Pro an aber dann passiert einfach … nichts? Kein Grund zur Sorge, nehm dir Zeit und finde dich in einem Szenario und lese dir folgende Tipps durch.

Mac Pro geht an und sonst scheint alles in Ordnung zu sein aber absolut kein Bild?

  • Ist der Monitor in Ordnung? Anschlüsse überprüft? Verbogene / Abgebrochene Pins im Monitorkabel?
  • Mal Überkreuz mit einem anderen Monitor getauscht?
  • Unterstützt der Monitor überhaupt (auflösungstechnisch?) den Rechner? Thunderbolt / MiniDisplayPort Display via Adapter an DVI Anschluss kann zu Problemen führen.
  • Beim MiniDisplayPort muss man den Stecker vom Monitor schon etwas feste bis zum Anschlag einstecken.
  • Mit den Tasten CMD+Alt+P+R gedrückt den Rechner hochfahren und erst wenn der Startton ein drittes mal ertönt, loslassen.
  • Grafikkarte austauschen.

Mac Pro geht an aber das Lämpchen über den Einschaltknopf blinkt nur? Dann kommt es darauf an in welchem Intervall das Lämpchen sich meldet?

  • Schwarzer Bildschirm und Betriebs-LED leuchtet > Bedeutet: POST- oder BootROM-Fehler.
  • Betriebs-LED blinkt einmal pro Sekunde > Bedeutet:  beschädigter Arbeitsspeicher oder kein Arbeitsspeicher.
  • Lämpchen Blinkt dreimal, Pause, blinkt erneut dreimal (wiederholt sich dauerhaft) > Bedeutet: minimaler Arbeitsspeicher.

Tipp: Speicherriegel rausnehmen, ersetzen bzw. einsetzen oder per Ausschlussverfahren den defekten Speicher ausfindig machen.

MacOSX Lion (10.7), Mountain Lion (10.8), Mavericks (10.9) Benutzer-Library wird nicht angezeigt

Ab MacOSX Lion (10.7) und neuer kommt man nicht mehr einen kleinen Handgriff in die Benutzer-Library. Apple möchte wohl nicht das Anwender dort hingelangen und durch Unachtsamkeit etwas sotwaretechnisch „kaputt“ machen.

Wer dennoch in seine Benutzer-Library gelangen möchte um Einstellungen zu verändern, sichern oder sonst irgendwie etwas einsehen möchte, kann folgendes machen.

  • Öffne ein Finder Fenster
  • Klicke in der Menüleiste auf „Gehe zu“
  • Nun halte die „alt“ Taste gedrückt
  • Jetzt sollte in dem Menü der Eintrag „Library“ erscheinen
  • Einfach draufklicken und et voila !

Tipp: Wer die „alte“ Variante bevorzugt kann mit einem Befehl via Terminalkonsole die Library auch dauerhaft einblenden lassen. Hierzu gebe einfach folgenden Befehlszeile ins Terminal ein:

chflags nohidden ~/Library

Jetzt findest wie unter MacOSX 10.6 (Snow Leopard) unter Volume/Benutzer/DEINBENUTZERNAME/ den Ordner Library.

Microsoft Outlook 2011: Datenbank lässt sich nicht neuerstellen (Fehler -17997)

  • Datenbank kaputt?
  • Du kannst Outlook nicht starten?
  • Das Datenbankdienstprogramm öffnet sich aber jegliche Option bringt nichts?
  • Time Machine Backup Wiederherstellung hilft auch nichts?

Bevor du jetzt weitere Schritte unternimmst. Sicher deinen „Microsoft-Benutzerdaten“ Ordner, dieser ist:

Volume/Benutzer/DEINBENUTZERNAME/Microsoft-Benutzerdaten

Du musst das gesamte Microsoft Office 2011 Paket deinstallieren. Ein hilfreiches Tool hierbei ist „AppCleaner„. Nachdem du die Software nicht mehr auf dem Rechner hast installierst du das Paket neu von der DVD oder Image Version. Wichtig ist das du die Version 14.0.0 hast oder allerhöchstens die Version 14.1. (Bei der Version 14.0.0 machst du das Update auf Version 14.1. aka Service Pack 1). Danach startest du Outlook 2011 und erstellst die Datenbank einfach neu.

Fertig.